Konrad Gutleber

Gärtnergehilfe. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1920   † 1943

 

Herkunft, Beruf

Konrad Gutleber wurde am 1.5.1920 in Hainburg/Donau geboren. Er arbeitete als Gärtnergehilfe bei der Strombauleitung Altenburg.

Verbreitung illegaler Flugblätter

Konrad Gutleber verbreitete in Wien illegale Flugblätter.

Verhaftung, Todesurteil, Hinrichtung

Konrad Gutleber wurde am 30. 1. 1942 verhaftet und am 27. 2. 1943 gemeinsam mit H. Auer, O. M. Daxbeck, W. Puttinger und F. Sachs (alle hingerichtet) zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung erfolgte am 14.7.1943 im LG I in Wien.

Aus dem Urteil

„Der Angeschuldigte Gutleber gründete im Mai 1938, also mit 18 Jahren, zusammen mit dem Mitangeschuldigten Daxbeck in Hainburg eine kommunistische Jugendorganisation. Nach deren Auflösung schloss er sich im Herbst 1939 mit Daxbeck der in Hainburg unter Leitung von Heinrich Auer bestehenden KP-Gruppe an. Er war in der Folgezeit bis zu seiner Festnahme am 30. Januar 1942 ein rühriger Mitarbeiter und spielte in der Leitung der KPÖ-Gruppe in Hainburg eine maßgebliche Rolle.“

Mahnmal am Hainburger Friedhof

Sein Name steht auf dem Mahnmal am Hainburger Friedhof.

Gedenkort

Im ehemaligen Hinrichtungsraum des Wiener Landesgerichts findet sich sein Name auf einer der Gedenktafeln.

Die Gedenkstätte auf der Gruppe 40, Zentralfriedhof

Weblinks und Quellen


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